Die Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, engagierte Nachwuchs-Journalisten fit zu machen für den Start ins Berufsleben.
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Joachim Herr
Wirtschaftskorrespondent der F.A.Z. in München
Nach dem Seminar zur Theaterkritik hatte Joachim Herr genug. "Da wusste ich, dass ich nicht für das Feuilleton geschaffen bin". Damit begann seine Karriere als Wirtschaftsjournalist. Inzwischen berichtet er als verantwortlicher Korrespondent für Bayern aus den Vorstandsetagen von Siemens und BMW.
Die große Stärke des JONA-Programms sieht Joachim Herr darin, die eigenen Grenzen austesten und Neues wagen zu können. Später durfte er auch für die Frankfurter Allgemeine Zeitung Neuland betreten. 1993 wurde er in Leipzig erster Wirtschaftskorrespondent der Zeitung in den neuen Bundesländern.
Den Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung rät er bei Bewerbungen keine falsche Scheu vor großen Namen zu haben. "Wenn es um Volontariatsplätze geht, kann es bei kleinen Zeitungen sogar schwieriger sein. Die vergeben ihre Plätze oft nur an eigene freie Mitarbeiter." Er selbst hatte jahrelang für den Konstanzer Südkurier geschrieben. Nach dem Studienabschluss bewarb er sich für ein Volontariat der F.A.Z. - und bekam den Zuschlag.
Joachim Herr
Geboren: 1963
Journalistische Nachwuchsförderung 1987-1990
VWL- Studium in Konstanz
Nach dem Volontariat zuerst Wirtschaftsredakteur, dann Wirtschaftskorrespondent der FAZ
Seit 1999 Wirtschaftskorrespondent für Bayern, Schwerpunkt: Unternehmensberichterstattung
weitere Berichte über Absolventen:
Thorsten Alsleben
Wigan Salazar
Sabine Marx
Annerose Zuber
